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Evangelisation und Spiritualität
Dies academicus der PTH am 8. Dezember 2016

Am 8. Dezember 2016 beging die PTH Münster ihren diesjährigen Dies academicus zum Thema Evangelisation und Spiritualität.
Hier finden Sie eine Übersicht über die Referenten und ihre Themen.

„Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn“ (Römer 12,11)
Evangelisation und Spiritualität in ökumenischer Perspektive

Die Frage nach Verbindungen zwischen Evangelisation und Spiritualität ist im theologischen Diskurs keineswegs selbstverständlich, bei näherem Hinsehen aber eine Grundsatzfrage für den Auftrag der christlichen Gemeinde.
Der Vortrag geht aus von einer biblisch-theologischen Grundlegung und fragt in ökumenischer Perspektive nach Verbindungen zwischen dem „Leben im Geist“ und dem Auftrag, „das Evangelium unter die Leute zu bringen“.

Prof. Dr. Johannes Zimmermann(geb. 1965) ist apl. Prof. für Praktische Theologie an der Universität Greifswald und seit 2010 Gemeindepfarrer in Balingen-Endingen (Zollernalbkreis, Württemberg). Von 2004-2010 war er wissenschaftlicher Geschäftsführer und Theologischer Studienleiter am Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung in Greifswald. Sein theologischer Schwerpunkt liegt bei Fragen der missionarischen Gemeindeentwicklung.

„Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ (Mk 1,15)
Geistliche Assoziationen zu einer pastoralen Kultur der Vergewisserung, Umkehr und Ermutigung

„Wer die Heilige Schrift kennt, der kennt Gottes Kraft und seine Weisheit: die Schrift kennen heißt Christus kennen.“ Diese Abwandlung des bekannten Wortes des Hl. Hieronymus lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Wesensdynamik lebendigen Glaubens, die wir in unserer auf selbstreferentielle Reproduktion angelegte Gemeindekirchenorientierung seit einigen Jahren entdecken – ob als Inspiration für Neues oder als Hoffnung auf eine belebende Wirkung des Alten sei dahingestellt. Folglich trifft man in nahezu allen aktuellen Kirchenentwicklungsprozessen auf die Frage: Wie können wir unserer deutschen (Kirchen-)mentalität entsprechende Weisen finden, das Evangelium als inspirierende und alltagsrelevante Quelle im Alltag zu inkludieren?
Vielleicht ist es nicht nur Mentalität, die sich mit dem Zugang zur Schrift schwertut, sondern eine faszinierend-erschreckende Ahnung, dass Christusbegegnung immer auch Zu-Mutung fortdauernder Veränderung ist.

Elisabeth Neuhaus ist Leiterin der Hauptabteilung Pastoral und Verkündigung im Bistum Dresden-Meißen und geistliche Begleiterin.

Den Vortrag können Sie hier anhören.

Jenseits von Dogma und Moral?
Evangelisierung in postsäkularen Kontexten.

Wer das Projekt einer Neuevangelisierung vorantreiben will, darf nicht im Evangelium die einzige Bezugsgröße des Handelns sehen. Es kommt ebenso darauf an, für die spirituellen Suchbewegungen diesseits und jenseits des Christentums resonanzfähig zu sein. Es gilt also doppelt Maß zu nehmen: am Anspruch und Zuspruch des Evangeliums von Gottes unbedingter Zuwendung zum Menschen und an den Nöten und Fragen der Gegenwart. Gefragt ist die Bereitschaft, sich einzulassen auf Formate religiöser Aufgeschlossenheit, die zunächst wie Dubletten säkularer Trends erscheinen: Subjektorientierung und ästhetische Erlebnisqualität. Auf den Prüfstand gehören Konzepte, die eine unverkürzte Weitergabe des Glaubens nur über eine dogmatisch oder moralisch codierte Verkündigung gewahrt sehen.

Ein Thesenpapier des Vortrags finden Sie hier (199 kB) .

Hans-Joachim Höhn, Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität zu Köln.
Geboren 1957 in Nomborn (Westerwald), Studium der Philosophie und Theologie in Frankfurt, Rom, Freiburg i. Br. und Bonn; 1984 Promotion; 1989 Habilitation, seit 1991 Professor am Institut für Katholische Theologie/Philosophische Fakultät der Universität zu Köln, Koordinator des Masterstudienganges "Religion-Kultur-Moderne; Forschungsschwerpunkte: Religion und Gesellschaft in der Moderne.

Neuere Buchpublikationen:
Praxis des Evangeliums - Partituren des Glaubens. Wege theologischer Erkenntnis, Würzburg 2015; Gewinnwarnung. Religion – nach ihrer Wiederkehr, Paderborn 2015; Gott – Offenbarung – Heilswege. Fundamentaltheologie, Würzburg 2011; Zeit und Sinn. Religionsphilosophie postsäkular, Paderborn 2010.

Geht doch!
Evangelisation zwischen gefühltem Mangel und neuem Reichtum

Evangelisation als Mangelerscheinung? Keine missionarische Kirche? Das sind gefühlte Mangelerscheinungen, die nicht zutreffen. Das Gegenteil ist der Fall.  Auf neuen und alten Wegen wird heute das Evangelium kreativ verkündet. Und dazu muss man nicht mehr tun – nur eines: die eigene Identität neu finden und wagen.
 
Dr. Christian Hennecke ist Leiter der Hauptabteilung Pastoral im Bistum Hildesheim. Seit vielen Jahren versucht er, die Veränderungsprozesse der deutschen Kirche auf ihre Perspektiven hin zu durchleuchten.

Hier gibt es den Vortrag zum Anhören.

Das Geheimnis wahrer Effektivität. Fruchtbares Christsein im 21. Jahrhundert
Öffentlicher Festvortrag beim Actus academicus

Im Anschuss an den Dies academicus beging die PTH ihren öffentlichen Actus Academicus. Den Festvortrag hielt Johannes Hartl.

Johannes Hartls Herz brennt dafür, die Faszination und Schönheit und Gottes auf mitreißende Art und Weise zu kommunizieren. Der promovierte katholische Theologe wurde 1979 geboren und studierte Germanistik und Philosophie, bevor er mit seiner Frau 2005 das Gebetshaus Augsburg gründete, in dem seit 2011 Tag und Nacht das Gebet nicht mehr verstummt und zu dessen Veranstaltungen Tausende Besucher kommen. Er ist Autor zahlreicher Bücher und international gefragter Konferenzredner, der es versteht, geistlichem Tiefgang mit Humor, Intellekt und hoher Praxisrelevanz zu verbinden. Johannes lebt mit seiner Frau Jutta und ihren vier Kindern in Augsburg.

Den Festvortrag zum Hören gibt es hier.
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