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WILLKOMMEN IN MÜNSTER

Die Philosophisch-Theologische Hochschule Münster ist die kirchlich und staatlich anerkannte Hochschule der Deutschen Kapuzinerprovinz. Mit dem Angebot eines Vollstudiums der Katholischen Theologie und diverser Aufbaustudiengänge bietet sie eine Studienmöglichkeit der Katholischen Theologie mit dem besonderen Schwerpunkt Theologie der Spiritualität. Zwischen der PTH und der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster besteht ein Kooperationsvertrag.

Die überschaubare Hörerzahl macht die Kommunikation der Studierenden untereinander und auch zwischen Studierenden und Dozierenden leichter und persönlicher. Die Studierenden sind in den beratenden Gremien der Hochschule vertreten und werden in die Beschlussfassungen mit einbezogen. Gemeinsam mit den etwa 25 Professorinnen und Professoren, Dozenten und Lehrbeauftragten bestimmen sie wesentlich das Klima der Hochschule.

Außer Angehörigen des Kapuzinerordens studieren Mitglieder anderer Orden und geistlicher Gemeinschaften, Seminaristen deutscher und ausländischer Diözesen sowie Laientheologinnen und -theologen an der Hochschule. Unter den Dozierenden finden sich neben Professoren aus dem Kapuzinerorden Mitglieder anderer Orden ebenso wie Laien.

Über die Aktivitäten an der PTH informiert Sie der aktuelle Hochschulbericht (6.3 MB) der PTH.

Studienangebot

Der modularisierte Studiengang zum "Magister Theologiae" (theologisches Vollstudium nach römischen Kriterien) ist der Kernstudiengang der PTH. Er wird seit dem Wintersemester 2010/11 anstelle des auslaufenden Diplomstudiengangs angeboten. Der neue Studiengang ist durch die Akkreditierungsagentur AKAST mit Datum vom 21. März 2014 bis zum 30. September 2019 akkreditiert.

Neben dem Magister Theologiae bietet die PTH einen Lizentiatsstudiengang mit Schwerpunkt Theologie der Spiritualität (viersemestriger berufsbegleitender Aufbaustudiengang) an. Das Ziel ist eine qualifizierte Auseinandersetzung und Findung eines eigenen Standpunktes bzw. eines eigenen spirituellen Weges.

Nach erfolgreichem Abschluss des Lizentiatsstudiums besteht die Möglichkeit zur Promotion im Fach Theologie der Spiritualität. Das Promotionsstudium findet in Kooperation mit der Päpstlichen Universität Antonianum in Rom statt.

Nähere Informationen zum Studienangebot der PTH finden Sie hier.

Institute an der PTH

Der Hochschule sind zwei Institute und ein An-Institut angegliedert:

Das Pastoralseminar ist ein Institut der Priesterausbildung. Hier können Ordenspriester ihre pastorale Ausbildung machen und mit der Ersten und Zweiten Dienstprüfung abschließen.

IUNCTUS – Kompetenzzentrum für Christliche Spiritualität vereinigt seit April 2016 zwei bisherige Institute der PTH, das Institut für Spiritualität (IFS) und das Institut für Kirche Management und Spiritualität (IKMS).
IUNCTUS zeichnet sich durch verschiedene Fachbereiche aus, die in der angewandten Forschung, der Lehre, in akademischen Projekten und im Bereich der Fortbildung arbeiten. Die Dozierenden der PTH Münster arbeiten eng mit dem neuen Kompetenzzentrum zusammen. So schließt der Schwerpunkt der PTH Münster, die „Theologie der Spiritualität“, die philosophischen und theologischen Fächer der PTH mit ein.
IUNCTUS besitzt verschiedene Fachbereiche: Franziskanisch-Mendikantische Spiritualität/Geschichte und Theologie; Spirituelle Tradition und Praktiken; Business und Leadership; Spiritualität und Ökologie; Zeitdiagnostik in säkularer Gesellschaft; Spiritualität und Gesundheit. Auch ein Bereich für interreligiösen Dialog und Spiritualität ist ins Auge gefasst. Zudem soll der Bereich des Coaching und der Begleitung von Organisationen/Ordensgemeinschaften etc. ausgebaut werden.

Am 1.9.2009 wurde das neue An-Institut der PTH, das Institut für Theologische Zoologie, gegründet, das sich aus theologischer Perspektive mit dem Verhältnis des Menschen zum Tier beschäftigt.

Freisemester an der PTH

Wenn Sie sich für ein Freisemester an der PTH interessieren, klicken Sie bitte hier.

Geschichte der PTH

Die Anfänge der Ausbildungsstätte sind fast 150 Jahre vor der Gründung der Westfälischen Wilhelms-Universität zu finden. Schon im Jahr 1630 errichtete die Sächsische Franziskanerprovinz ein Studienhaus in Münster. Es bestand in der Stadt, bis im Zuge der Säkularisation 1811 die Ordensstudien allgemein aufgehoben wurden. Nachdem in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Franziskaner in Warendorf und Paderborn einen Neuanfang gemacht hatten, kehrte mit dem Neubau des im Krieg zerstörten Klosters am Hörsterplatz die Hochschule 1963 wieder nach Münster zu­rück. Die Rheinisch-Westfälische Kapuzinerprovinz hatte 1889 – nach dem Kulturkampf – das Philosophie­studium ihrer Studenten nach Münster verlegt. Platzmangel zwang zum Umzug nach Krefeld. Nach Umbau- und Erweite­rungsmaßnahmen kamen 1911 die Theologiestudenten der Gemeinschaft nach Münster. In den Jahren 1968/69 begannen die Ordensprovinzen im Ausbildungsbereich eng zusammen zu arbeiten. Das gemein­same Philosophie­studium fand in Münster, das der Theologie zunächst in München statt. 1971 wurde beides zur „Philosophisch- Theo­logischen Hochschule der Franziskaner und Kapuziner“ in Münster vereinigt.

Nach dem Ausstieg der Franziskaner im Jahre 1998 verblieb die PTH in alleiniger Trägerschaft der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz, jetzt der Deutschen Kapuzinerprovinz. Ihr heutiges Domizil am Hohenzollernring bezog die Hochschule im Jahr 2004: die im Volksmund so genannte Harenbergsche Villa am Hohenzollernring. Die Villa hat der jüdische Getreidehändler Max Cohnen 1923-25 für seine Familie erbauen lassen. 1937 hat er sie verkaufen müssen und ist mitsamt seiner Familie vor den Nazis aus Münster geflohen. Er konnte sich retten.
Die Franziskanerinnen von Münster St. Mauritz erwarben die Villa im Jahre 1983 und führten dort bis 2003 eine Altenpflegeschule.
Die PTH weiß sich, in diesen schönen alten und mit Stuck verzierten Räumen, dieser Geschichte verpflichtet. Auschwitz als Chiffre für die Verfolgung und die franziskanische Theologie sind zwei Pfeiler der Theologie, die an der PTH gelehrt wird.