AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM CORONAVIRUS

Beginn des Studienbetriebs

Am 13. März hat die Landesregierung beschlossen, den Beginn der Vorlesungszeit an den nordrhein-westfälischen Hochschulen wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf den 20. April zu verschieben. Bezüglich der Aufnahme des Studienbetriebs des Sommersemesters orientieren wir uns an den Vorgaben der Landesregierung.

Sollte ein Studienbetrieb mit Präsenzveranstaltungen ab dem 20.04.2020 nicht möglich sein, werden die Dozierenden ihre Lehrinhalte in digitaler Form zur Verfügung stellen. Externe Dozierende werden dies in jedem Fall tun. Die Umsetzung erfolgt in Rücksprache mit den Studierenden. Von unserer Seite empfehlen wir die Durchführung der Veranstaltung per mit Microsoft Teams. Eine Handreichung werden wir in Kürze bereit stellen.

Der Semestereröffnungsgottesdienst entfällt.

Ringvorlesung

Die ersten Veranstaltungen der Ringvorlesung werden als Video auf dem Portal YouTube auf unserem neu eingerichteten Kanal “PTH Münster” für Sie bereitgestellt. Der Beginn ist wie gehabt für den 27.04.2020 geplant.

Bibliothek

Die Bibliothek ist derzeit für Publikumsverkehr geschlossen.

Kontaktaufnahme

Unsere Büros sind derzeit nicht wie üblich besetzt, nach Möglichkeit befinden sich die Mitarbeiter im Home Office. Sollten Sie Fragen haben, erreichen Sie uns im Moment daher am schnellsten per Mail an pth[at]pth-muenster.de.

 

Wir werden Sie auf dieser Seite auf dem Laufenden halten.

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund,

das Rektorat

 

Stand 09.04.2020

 

 

 

 

Ein Beispiel für jede Gemeinde: Der Kapuziner Klostergarten Münster erhält Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt durch Bundesumweltministerin Svenja Schulze

Bundesministerin Schulze betonte in ihrer Rede die Bedeutung religiöser Gruppen für den Naturschutz. Der Kapuziner Klostergarten Münster sei dafür ein gelungenes Beispiel. Gerade Gemeinden verfügten über Gärten und Ländereien und könnten dort durch entsprechende Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen und kostbare Naturoasen auch mitten in der Stadt schaffen.

Im Rahmen der Auszeichnung wurde die neue Publikation von Prof. P. Dr. Thomas Dienberg, OFMCap und Prof. Dr. Stephan Winter (IUNCTUS) vorgestellt: „Mit Sorge – in Hoffnung. Zu Impulsen aus der Enzyklika Laudato si’ für eine Spiritualität im ökologischen Zeitalter“.

Nach Lesungen von Buchauszügen, die auch die Schöpfungsgemeinschaft des Heiligen Franz von Assisi in den Blick nahmen, verwies einer der Mitautoren, Bundesumweltminister a.D. Prof. Dr. Klaus Töpfer, auf die Brillanz der Umweltenzyklika. Die Publikation „Mit Sorge – in Hoffnung“ von Dienberg und Winter erscheint am 20.02.2020 im Friedrich Pustet Verlag.

Bruder Bernd Beermann, Guardian des Kapuziner Klosters Münsters, bedankte sich bei allen Partner*innen für die erfolgreiche Zusammenarbeit: beim NABU Münster, Karin Rietmann, für die kompetente Beratung zum Erhalt alter Apfelsorten im Klostergarten und die Förderung der biologischen Vielfalt durch bienenfreundliche Wiesen, Nisthilfen für Vögel und Totholzecken für Insekten, Igel und andere Kleintiere; bei den Alexianer Werkstätten, Johannes Paus und seinem Team, für die professionelle und inzwischen etablierte Gartenpflege; beim Institut für Theologische Zoologie (ITZ), Dr. Rainer Hagencord und seinem Team, für die Entwicklung des „Spiritual Gardening“, Veranstaltungsformaten für Firmlinge und Kommunionsgruppen sowie für Multiplikator*innen zur eigenen Umsetzung in Gemeinden; beim Institut IUNCTUS, Prof. Dienberg und Prof. Winter, für die theologische Unterstützung.

Ein besonderer Dank galt auch der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Alfred Buß, für die zweijährige Projektförderung. Näheres zu Projekt und Terminen 2020 im Kapuziner Klostergarten unter www.kapuzinerklostergarten.de. Für erfrischende musikalische Unterhaltung sorgte die irische Folk-Band Scarlet Scallywags.

Die UN-Dekade zeichnet im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ Projekte aus, die sich der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen widmen. Die Auszeichnung der UN-Dekade wird für zwei Jahre verliehen.

Umzug geschafft – PTH bezieht neuen Standort

Es ist geschafft. Alles verlief reibungslos. Die PTH ist am neuen Standort angekommen. Aufgrund der Konzentration und Umstrukturierung der akademischen Aktivitäten der Hochschule fällte die Hochschulleitung gemeinsam mit dem Träger, der deutschen Kapuzinerprovinz, den Entschluss, den Betrieb der PTH vom Hohenzollernring in die Kapuzinerstraße zu verlagern. Die Hochschule ans Kloster zu verlagern wird dabei viele Synergien freisetzen. Nicht nur sind dort die nötigen räumlichen Kapazitäten vorhanden, etwa im renovierten Klostersaal und dem Musikzimmer, die fortan als großer respektive kleiner Hörsaal dienen werden, und Seminarräumen, auch kann die dortige Infrastruktur wie etwa Küche und Bibliothek genutzt werden. Auch das Studienprogramm, das die PTH in Zukunft am Kloster anbieten wird, wird neu gestrickt. Neben dem bewährten und profilierten Lizentiat in Theologie der Spiritualität werden ein neuer berufsbegleitender Masterabschluss konzipiert und neue Zertifikate angeboten, die vor allem für katholische Einrichtungen wie Krankenhäuser interessant sein werden. Auch wird weiter in Geistlicher Leitung und Begleitung ausgebildet. Darüberhinaus bleibt die PTH an den Planungen eines Campus für Theologie und Spiritualität in Berlin beteiligt.

Adieu Villa!

Adieu Villa! So hieß es am 17. Januar 2020. Zahlreiche Dozierende, Studierende, Ehemalige und Freunde der PTH verabschiedeten sich nach mehr als 15 Jahren von dem lieb gewonnenen Standort der Hochschule. Ein letztes Mal erlebten und genossen sie das besondere Flair der Villa am Hohenzollernring.

Prof. Dr. Rudolf Hein versüßte den Abschied mit launigen Anekdoten aus der Geschichte der Villa und tiefsinnigen Gedanken, die zum Nachdenken und Schmunzeln anregten. Nicht zuletzt die wohlschmeckenden Cocktails und die musikalische Unterhaltung durch die Münsteraner Band Fancy that sorgten bei allem Wehmut und aller Abschiedsstimmung für eine fröhliche Stimmung.

Der Abschied von der Villa setzt einen gemeinsamen Entschluss der Hochschulleitung und des Trägers, der deutschen Kapuzinerprovinz, um, den Betrieb der PTH im März 2020 vom Hohenzollernring in die Kapuzinerstraße zu verlagern. Damit sollen die akademischen Aktivitäten der Hochschule der Kapuziner konzentriert und umstrukturiert werden.