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Aktivitäten und Termine

Prof. Stephan Winter referiert (© Stefan Hinze, Hannover)
Studientag Liturgie in Hildesheim

Auf einem diözesanen Studientag des Bistums Hildesheim zur Liturgie, an dem kürzlich in Hannover über 350 Interessierte teilnahmen, referierte Prof. Stephan Winter über das Thema „Eucharistie: 'Quelle und Höhepunkt' des Lebens der christlichen Gemeinde - auch heute!?". Von biblischen Schlüsseltexten her und mit Blick auf einzelne, zentrale liturgische Vollzüge wurde u. a. deutlich: Der vom Geist getragene Mitvollzug des durchgängig eucharistischen Zeugnisses von Leben, Leiden/Sterben und Auferweckung/Erhöhung Jesu Christi stellt einen gar nicht zu überschätzenden Schatz dar, der immer wieder neu in die lebensweltlichen Kontexte hinein und von ihnen her erschlossen werden will. Dem diene eine im umfassenden Sinne mystagogische – also: das innerste Geheimnis der Feier – erfahrbar machende Feierkultur.

Im lebhaften und intensiven Austausch im Plenum wurde dann unter Beteiligung von Winter und Korreferent Rat Dr. Christian Hennecke, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Bischöflichen Generalvikariat, Hildesheim „durchbuchstabiert", was dies angesichts notwendiger Weichenstellungen in der heutigen pastoralen Landschaft im Einzelnen für Gemeinden bedeuten kann. Hennecke steuerte hierzu wertvolle Beispiele aus verschiedenen weltkirchlichen Bereichen bei.

Die Referenten waren sich darin einig, dass ein eher quantitativ (also: primär an der Zahl und/oder Uhrzeit von Messfeiern) orientiertes Eucharistieverständnis insgesamt wenig hilfreich ist, um sich der geistlichen Tiefe der Feier sowie ihrer Lebensrelevanz (in einem umfassenden Sinne!) anzunähern.

Eine Messfeier, in der jüngst für den mystagogischen Vollzug besonders geeignete liturgische Gefäße Verwendung fanden, die in der Tradition der Liturgischen Bewegung vom Anfang des 20. Jahrhunderts geschaffen wurden (siehe dazu im Internet) , bildete den Abschluss dieses in vielerlei Hinsicht bewegenden Tages.
Prof. Winter hielt Referat zu “Heil und Heilung als zentralen Dimensionen christlicher Liturgie” auf der Studientagung der Beauftragten für Sekten und Weltanschauungsfragen der deutschen Bistümer

Die Studientagung der Sekten- und Weltanschauungsbeauftragten der deutschen Bistümer fand diesmal im Oktober in Osnabrück statt. Die Theologinnen und Theologen waren durch die KAMP (Katholische Arbeitsstelle für Missionarische Pastoral der Deutschen Bischofskonferenz) eingeladen, sich 2 Tage lang unter verschiedenen Gesichtspunkten mit der Thematik von “Heil und Heilung” in verschiedenen religiösen Systemen zu beschäftigen.

Prof. Winter, der FB-Leiter “Zeitdiagnostik und Spiritualität” am IUNCTUS, steuerte ein Hauptreferat zum Thema “Heil und Heilung als zentrale Dimensionen christlicher Liturgie” bei. Die anregende Diskussion im Anschluss hat u. a. gezeigt, wie tief die Sehnsüchte der Menschen nach spirituellen Angeboten sind, die ihr ganzheitliches – also: leib-seelisches Verlangen – nach einem umfassend geglückten Leben zu beantworten vermögen. Genau das mache sie aber, so die einhelligen Erfahrungen der Teilnehmenden, angesichts des völlig unübersehbaren Angebots in dieser Hinsicht auch anfällig für Scharlatanerie in ihren verschiedenen, oftmals unfrei machenden, gar lebensgefährdenden Formen. Winter konnte in diesem Zusammenhang etwa am Beispiel des 1999 neu herausgegebenen “Großen Exorzismus” deutlich machen, dass diesbezüglich auch römisch-katholisch nicht immer alle Fehldeutungen und entsprechende Praxen klar vermieden werden.

Einig war man sich aber, dass eine wirklich ausgeschöpfte, gesamtbiblisch orientierte Spiritualität das Potential hat, angesichts von Leid, Übel und Bösem ein letztlich gelingendes Leben zu ermöglichen – ohne dabei zu beanspruchen, alle Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, einfach “erledigen” zu können.
"Theologie meets Kunst"
IUNCTUS organisierte zum Finale der Skulptur-Projekte zwei Erkundungsgänge zu ausgewählten Exponaten

Wenige Tage vor dem offiziellen Ende der Skulptur-Projekte 2017 lud
Prof. Stephan Winter vom IUNCTUS-Fachbereich Zeitdiagnostik in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Katholisch-theologischen Fakultät an der Universität Würzburg (Prof. Dr. Martin Stuflesser) und dem Diözesanmuseum Osnabrück (Friederike Dorner, Kunsthistorikerin) dazu ein, sich ausgewählten Kunstwerken aus theologisch-spiritueller Perspektive anzunähern.

Den vollständigen Bericht und Fotos finden Sie bei den Aktivitäten des Fachbereich Zeitdiagnostik
IUNCTUS veröffentlicht in Religions ersten Artikel zur Validierung und Datenauswertung franziskanisch geprägter Spiritualität mit dem Titel „Validation of a Novel Instrument to Measure Elements of Franciscan-Inspired Spirituality in a General Population and in Religious Persons.”

Der vollständige Artikel steht zum Download für Sie zur Verfügung.





In wenigen Tagen läuft die 14. documenta, die in Athen begonnen hatte, in ihrer "Heimat" Kassel aus. Prof. Ulrich Engel hat diese weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst besucht. Seine Beobachtungen, die er dem IUNCTUS-Fachbereich Zeitdiagnostik zur Verfügung gestellt hat, stehen zum download für Sie bereit: Beobachtungen Prof. Ulrich Engel (1.6 MB) .




„Theologie meets Kunst“
Die „Skulptur Projekte 2017“ als spirituelles Ereignis!?

Nach zehn Jahren wieder die große internationale Ausstellung im öffentlichen Raum Münsters – das ist auch für Theologie-affine Menschen ein Ereignis, an dem eigentlich nicht vorbeizugehen ist, denn: „Gott ist ja auch nichts anderes als ein Künstler. Er erfand die Giraffe, den Elefanten und die Katze. Genaugenommen hat er keinen Stil. Er versucht immer neue Dinge.“ (Pablo Picasso)

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg und dem Diözesanmuseum Osnabrück bietet IUNCTUS am 27./28. September 2017 ab dem Kapuzinerkloster in Münster die Gelegenheit an Spaziergängen teilzunehmen:

1. Spaziergang: 27.09., 14:00-19:00
2. Spaziergang: 28.09., 09:30-15:00

Die Spaziergänge werden theologisch und kunsthistorisch begleitet und erschließen jeweils ausgewählte Skulpturen auf ihr spirituelles Potential hin.

Kosten: für nicht an einer der beteiligten Einrichtungen Immatrikulierte 10,- €

Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 20.09.2017 über:
IUNCTUS – Kompetenzzentrum für Christliche Spiritualität
Tel.: +49 (0)251-982 949 0
E-Mail: iunctus@pth-muenster.de

Unser Flyer Theologie_meets_Kunst.pdf (218 kB) steht zum download für Sie bereit.
Unerschrocken: Mit dem Glauben durch angstvolle Zeiten
IUNCTUS-Direktor Thomas Dienberg veröffentlicht bei Camino

Im vergangenen Jahr ist der Angst-Index der Deutschen rasant angestiegen. Hauptgründe dafür sind die Bedrohung durch Terror, Extremismus und der Vertrauensverlust in die Politik. Mit Beispielen aus der christlichen Spiritualität setzt sich Thomas Dienberg mit den Ängsten auseinander und zeigt, wie wir Wege finden können, die uns durch unsere Angst tragen. Dabei dürfen sich auch große Vorbilder wie Oscar A. Romero, Martin Luther King und Edith Stein zu Wort melden, die uns Mut zusprechen, sodass wir unerschrocken in die Zukunft blicken können.

Erfahren Sie mehr
Prof. Winter (r.) im anregenden Gespräch mit Pastor Thomas Roscher, dem Beauftragten für Agende der evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland
Symbol of What We Are: Liturgical Perspectives on Sacramentality
Stephan Winter beim 26. Fachkongress der Societas Liturgica

Vom 07. bis 12.08. hat in Leuven/Belgien der 26. Fachkongress der Societas Liturgica stattgefunden.
Der Fachbereichsleiter für „Zeitdiagnostik und Spiritualität“ Prof. Dr. Stephan Winter steuerte zum Kongress eine Case Study mit dem Titel “Liturgisches Märtyrergedenken als Katalysator eines ökumenisch tragfähigen Verständnisses von Spiritualität?!” bei.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.
... am Ende ganz allein? ... eventually all alone? Gemeinschaftsbildung in post-traditionalen Zeiten
IUNCTUS-Direktor P. Thomas Dienberg veröffentlicht Tagungsband

Welche Kohäsionskräfte sind zu Beginn des 21. Jahrhunderts stark genug, um Gesellschaften – und in ihnen auch kirchliche Gemeinschaften – zusammenzuhalten? Angesichts der post/modernen Pluralisierungsphänomene können wir diese Frage heute nicht normativ beantworten. Es braucht innovative Interpretationsansätze. Ein internationales Forschungsprojekt der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster und des Institut M.-Dominique Chenu Berlin suchte nach neuen Formen der Gemeinschaftsbildung. Das zweisprachige Buch dokumentiert wichtige Ergebnisse.

weitere Informationen
Spiritual Dryness

An unserer Befragung („Fragebogentest“) zu den Themenbereichen Spiritualität, Wahrnehmung des Heiligen und geistliche Trockenheit haben 433 Personen (auch Ordensleute) teilgenommen. Ein erster Fachartikel zu den Ergebnissen ist fertig gestellt, weitere folgen.

Begleitend sind 16 vertiefende qualitative Interviews mit männlichen Ordens-Christen geführt worden, die nun durch ein Forschungsteam ausgewertet werden.
Gerne möchten wir auch mit Frauenorden solche Interviews führen. Wenn Sie hieran Interesse haben, können Sie sich gerne mit Prof. Dr. Arndt Büssing (Tel.: 02330-623246; arndt.buessing@uni-wh.de in Verbindung setzen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Fachbereich Geschichte und Theologie der Spiritualität unter Wissenschaftliche Projekte

Teilnehmer des dritten Fachgesprächs (jeweils von links, 1. Reihe) M. Warode, H. Schneider, Prof. Dr. H. Bolsinger. (2. Reihe) Prof. Dr. B. Hofmann, J. Dörscheln, Prof. Dr. U. Liedke. (3. Reihe) Dr. L. Charbonnier, M. Zirlik, Prof. Dr. E. Nass. (Foto IDM Bethel)
Wertemanagement: Christliche Spiritualität als Ressource der Unternehmenskulturgestaltung
Forschungskreis mit wissenschaftlichem Austausch unter Würzburger Beteiligung zu Gast in Bethel

Zum dritten Mal tauschten sich Wissenschaftler aus den Bereichen Ethik, Theologie, Pflege, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im Fachgespräch zu „Unternehmenskultur in Einrichtungen und Unternehmen mit konfessioneller Trägerschaft“ aus. Austragungsort war diesmal das IDM - Institut für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement in Bethel bei Bielefeld.
Der Würzburger Wirtschaftsethiker Professor Dr. Harald J. Bolsinger, Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS), präsentierte aus Managementperspektive erstmals ein neuartiges Stufenmodell zur multirationalen Nutzung von Spiritualität als Ressource in der Unternehmenskulturgestaltung säkularer Organisationen: „Intrinsische Motivation zu unternehmenspolitisch erwünschtem Verhalten kann durch die Respektierung und Berücksichtigung der individuellen Rückbindung an philosophische und theologische Quellen für werteorientiertes Verhalten eine positive Verstärkung erfahren“, erläuterte er seinen Ansatz ganzheitlichen Wertemanagements und verwies auf die diesbezüglich ungehobenen Ressourcen in Unternehmen.


In einem in Zusammenarbeit mit Markus Warode (IUNCTUS) gestalteten Workshop erarbeitete Bolsinger mit den Teilnehmern ein Portfolio von Instrumenten mit werteverstärkenden Effekten aus dem konfessionellen Umfeld zur gezielten Übertragung in säkulare Organisationen.
Professorin Dr. Beate Hofmann (IDM) stellte den aktuellen Stand eines Forschungsprojektes zu diakonischer Unternehmenskultur vor. Nach zahlreichen Befragungen kristallisierte sich dabei heraus, dass das typisch Diakonische zwar in Riten, Seelsorge, Kapellen u.a. ausgemacht werde, dieses aber für die gelebte Kultur als weniger wichtig angesehen werde. Was den Gehalt des spezifisch Christlichen in der Organisationskultur begründen kann und wie dieses Merkmal in Befragungen wissenschaftlich belastbar zu ermitteln ist, war anschließend Gegenstand eines Streitgesprächs. Die Hypothesen reichten von einer persönlichen lebendigen Beziehung mit Jesus Christus über die Gestaltung menschlicher Beziehungen untereinander ohne Bezug auf Jesus bis hin zur einfachen Mitgliedschaft in einer Mitgliedsvereinigung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland e. V. als Indikatoren für die Motivation zu christlicher Organisationskultur.
Einen ersten Einblick in das Organisationskulturforschungsprojekt „WIND – Werte, Innovation, Diversity“ gab Michael Zirlik: Diakonie Neuendettelsau und Caritas Nürnberg realisieren dieses Projekt gemeinsam mit Laufzeit bis April 2019, gefördert durch das Programm „Rückenwind“ des Europäischen Sozialfonds (ESF).
Thema bei dieser Begegnung war auch die Weiterentwicklung des Forschungskreises hin zu einem Netzwerk mit wissenschaftlichen Akzenten christlich geprägter Unternehmenskulturen. Dazu lädt Bolsinger im November 2017 in Kooperation mit dem Wilhelm Löhe Ethikinstitut zu einem virtuellen Treffen auf Basis der Digitalisierungsinfrastruktur der FHWS zu einem WebcastWorkshop ein. Der Forschungskreis wurde 2015 auf Initiative des Wilhelm Löhe Ethikinstituts in Fürth gegründet. Die FHWS ist seitdem kontinuierlich mit dem Würzburger Wirtschaftsethiker Harald Bolsinger beteiligt.
IUNCTUS gestaltet „Liturgische Werkstatt“ zu „Liturgie und Biographie“ mehrerer Bistümer mit

Vom 17.-20. Juli haben sich in der Franziskanischen Bildungsstätte „Haus Ohrbeck“ bei Osnabrück über 50 Teilnehmende des Werkstattprojekts „Gott bewegt“ unter der Überschrift „Liturgie und Biographie“ zu einer Fortbildung getroffen.


Prof. Stephan Winter, Leiter des IUNCTUS-Fachbereichs Zeitdiagnostik und Spiritualität, hat das Format in Kooperation mit mehreren Liturgiereferentinnen/-referenten sowie dem Team von Haus Ohrbeck mit entwickelt und war auch diesmal wieder im Leitungsteam dabei.
In seinem Eröffnungsreferat machte Winter deutlich, wie christliche Liturgie die life stories von Menschen und die life story Gottes miteinander verstrickt, und dass christlich geprägte rituelle Praxis damit zugleich auf ganz eigene Weise das Bedürfnis aufgreift, die eigene Biographie angesichts der immer mehr zersplitterten Lebenswelten zu einem guten Ganzen zusammenzuführen – auch über den eigenen Tod hinaus.

In weiteren Arbeitseinheiten brachten u. a. Christiane Wüste, Bibelwissenschaftlerin und Bildungsreferentin (Bibelforum Haus Ohrbeck), Albrecht Wengert, freier Theologe, Pastoral-/und Ritualbegleiter (Tübingen), Theresa Schweighofer, Praktische Theologin (Katholisch-theologische Fakultät der Universität Tübingen) und Marion Witt, Regisseurin und Schauspielerin (Bremen) weitere Perspektiven zum Thema ein. Den Teilnehmenden – v. a. hauptberufliche/-amtliche Mitglieder des Pastoralen Dienstes, aber auch einige ehrenamtlich in Gemeinden Engagierte – wurde auf vielfältige Weise ermöglicht, die Impulse mit ihrer eigenen Praxis zu verknüpfen. Dabei bildete das gemeinsame gottesdienstliche Tun das tragende Fundament, wobei sich alle mit ihren verschiedenen Kompetenzen in die Gestaltung der Gebetszeiten, die sich an 'biographie-gesättigten' Texten der Bibel orientierten, einbrachten.

Liturgischer Höhepunkt war eine öffentliche Vigil mit dem Osnabrücker Weihbischof Johannes Wübbe. In diesem Gottesdienst in der Ohrbecker Pfarr- und Klosterkirche wurde eine Ganzlesung des alttestamentlichen Buches Rut beeindruckend in einen rituellen Rahmen eingebettet, der verschiedene Gesangsformen, Instrumentalmusik sowie Sequenzen künstlerischen Ausdruckstanzes miteinander verband.
Die Teilnehmenden waren sich insgesamt einig, dass dieses Werkstattprojekt auch zukünftig eine Fortsetzung finden sollte.
Neuer Workshop im IUNCTUS

„Konsequent und visionär – Führen und Leiten mit Klara von Assisi“ heißt der Workshop, der Ordensfrauen und -männer, aber auch Leitungskräfte, Mitarbeiter und Personalverantwortlichen in franziskanischen Einrichtungen und christlichen Organisationen lockt, sich mit dem Führungsvorbild der Heiligen Klara von Assisi auseinanderzusetzen.

Am 14.11.2017 von 09.00 – 17.00 Uhr veranstaltet IUNCTUS einen Workshop im Klostersaal des Kapuzinerklosters Münster. Dr. theol. Martina Kreidler-Kos und Dipl-Theol. Mareike Gerundt bringen die franziskanisch-klarianische Tradition mit den Anforderungen an die heutige Personalführung in einen Dialog.


Zur näheren Informationen können Sie hier den Flyer herunterladen (994 kB)


Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne telefonisch unter 0251-982 949 0 oder per E-Mail unter iunctus@pth-muenster.de zur Verfügung.
IUNCTUS empfängt Umweltministerin Christina Schulze Föcking
Präsentation des Nachhaltigkeitskonzeptes „Klostergarten“

Bruder Bernd Beermann (Fachbereich Ökologie und Spiritualität) und Markus Warode (Fachbereich Management, Führung und Spiritualität) haben die frischgebackene Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Frau Christina Schulze Föcking MdL im Klostergarten begrüßen dürfen. Dabei stellte Bruder Bernd zunächst die Struktur, die Historie und das Konzept des Gartens vor. Daran angeknüpft, wurde die vernetzende Zusammenarbeit zwischen dem Kloster und IUNCTUS hervorgehoben. „Es ist unabdingbar ein Nachhaltigkeitskonzept zu leben, das ökologische, wirtschaftliche und soziale Perspektiven miteinander verbindet. Entscheidend ist eine Haltung des Einzelnen, die das gesamte System in den Blick nimmt, stellten die drei Gesprächspartner unisono fest.
Forschung im IUNCTUS nimmt Fahrt auf! – Fragebogenerhebung zu spirituellem Verhalten

Das IUNCTUS – Kompetenzzentrum für Christliche Spiritualität der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster entwickelt derzeit seinen Forschungsbereich weiter. Themenschwerpunkt ist die Christliche Spiritualität in grundlegender und interdisziplinärer Auseinandersetzung mit persönlichen und gesellschaftlichen Lebensfragen. Zur Verstärkung des Forschungsteams konnte IUNCTUS-Direktor Pater Thomas Dienberg die Kooperation mit Prof. Dr. Arndt Büssing von der Universität Witten / Herdecke und Prof. Dr. Stefan Schlatt vom Universitätsklinikum Münster bekanntgeben.
Ein erstes Projekt liegt in einer Fragebogenerhebung zu geistlich/ spirituell-religiösen Haltungen und Verhaltensweisen in Beziehung zur persönlichen Lebensqualität. Diese Erhebung dient dazu Forschungsfragen im Schwerpunktthema „Christliche Spiritualität im Lebens- und Arbeitskontext“ zu konkretisieren und zu identifizieren. Die inhaltliche Entwicklung des Fragebogens fußt auf der Arbeit des IUNCTUS-Vorgängers Institut für Kirche, Management und Spiritualität. Konkret gilt es Spiritualität als Ressource in persönlichen und beruflichen Lebenskontexten zu untersuchen. Beispiele für die Fragebogenitems sind: „Mein Glaube ist mir Orientierung im Leben“, „Meine ethischen und religiösen Überzeugungen prägen mein Handeln“, „Mein Glaube/ meine Spiritualität gibt mir Sinn“. Der Fragebogenteil zur „Spiritualität“ ist eingebettet in etablierte Fragenblöcke zur allgemeinen Messung von Lebensqualität.
Aktuell ist ein Rücklauf von 418 Fragebögen zu verzeichnen. Auf Basis der Ergebnisse aus der schriftlichen Erhebung, sollen qualitative Interviews mit Ordensmitgliedern und Privatpersonen aus verschiedenen Organisationen folgen. Um den Aspekt der Franziskanischen Spiritualität zu betonen, sind bereits mehrere Interviews mit Mitgliedern aus verschiedenen Franziskanischen Orden geführt worden. Erste Veröffentlichungen und Präsentation erster Ergebnisse sind zeitnah geplant.
Fortbildungsprogramm online

Der Fachbereich Geschichte und Theologie der Spiritualität macht auf die Termine für das erste Halbjahr 2018 aufmerksam.
Alle Termine finden Sie unter Programm 2018

Für Rückfragen und Anmeldungen steht Ihnen wie gewohnt Frau Marion Bäumer unter der Rufnummer 0251/ 482560 zur Verfügung.
Selbstführung mit Christlicher Spiritualität
Identitäts- und Rollenkonflikt in Führungspositionen


Markus Warode und Mareike Gerundt veröffentlichen einen Artikel zur spirituellen Selbstreflexion in ChrisCare.

"Die spirituelle Selbstreflexion ist Voraussetzung für die erforderliche persönliche Haltung und bildet einen wichtigen Bestandteil zur Bewältigung der neuen Herausforderungen. Selbstreflexion und die notwendige Konzentration auf das eigene Selbst stellt einen kontinuierlichen Prozess dar, der gepflegt werden will und erfordert ein hohes Maß an eigener Bereitschaft. Aber die Mühe lohnt, um die heutigen und zukünftigen fachlichen und sozialen Belastungen bewältigen zu können."

Für Anfragen stehen wir Ihnen gerne unter 0251/ 9829490 zur Verfügung.
Prof. Dr. rer. pol. Harald Bolsinger (Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften an der FHWS Würzburg), Dipl.-Soz.Wiss., Dipl.-Arb.Wiss. Markus Warode (IUNCTUS-Fachbereichsleiter Management, Führung und Spiritualität, Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) und Univ.-Prof. Dr. med. Arndt Büssing (Professur für Lebensqualität, Spiritualität und Coping, Universität Witten/Herdecke)
Ethical Leadership: Christliche Spiritualität in der Managementpraxis

Auf Einladung und unter Moderation des IUNCTUS - Kompetenzzentrums für Christliche Spiritualität trafen sich Dipl.-Soz.Wiss., Dipl.-Arb.Wiss. Markus Warode, Professor Dr. med. Arndt Büssing und Professor Dr. Harald Bolsinger im Kapuzinerkloster in Münster, um Möglichkeiten eines gemeinsamen interdisziplinären Forschungsprojekts zu Spiritualität in der Managementpraxis zu bewegen. Welche Ressourcen stellen das christliche Menschenbild und christliche Spiritualität für die anspruchsvolle Führungspraxis zur Verfügung? Aus welchem spezifischen Werteportfolio schöpfen Führungskräfte mit christlicher Prägung in Wirtschaft, Politik und Medizin? Welche besonderen Coping-Strategien sind in Krisenkontexten beobachtbar?

Diese und weitere Fragen sollen in einer gemeinsamen Führungskräftebefragung beleuchtet werden. Zielgruppe sind Führungskräfte aus verschiedenen Branchen und Disziplinen. Bei einem ersten gemeinsamen Treffen in Münster finalisierten die drei Wissenschaftler einen Basisfragebogen (Befragung Führungsverhalten), der zunächst einem Pretest (einer Qualitätsverbesserung von Erhebungsinstrumenten) unterzogen wird. Arndt Büssing erklärt: „Vielfältige Rückmeldungen sind nötig, um eine interdisziplinär nutzbringende Studie gestalten zu können.“ Markus Warode als Initiator lädt ein, „sich als Wissenschaftler und / oder Führungskraft aus der Praxis mit Interesse an christlicher Spiritualität aktiv einzubringen. Es braucht die Qualität aus der interdisziplinären Herangehensweise und praxisorientierter Erfahrungen.“

Zum nächsten Projekttreffen zur Verständigung über Optionen einer gemeinschaftlichen interdisziplinären Querschnittsstudie lädt der Würzburger Wirtschaftsethiker Harald Bolsinger am 16. Oktober 2017 von 13-16 Uhr an die FHWS nach Würzburg ein. Interessenten melden sich direkt hier an.
Bis zum heutigen Tage haben 400 Personen (auch Ordensleute) an unserer Befragung („Fragebogentest“) zu den Themenbereichen Spiritualität, Wahrnehmung des Heiligen und geistliche Trockenheit teilgenommen.
Hierzu begleitend, werden vertiefende qualitative Interviews mit Ordensleuten durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Fachbereich Geschichte und Theologie der Spiritualität unter Wissenschaftliche Projekte

>> Setzten Sie sich bei inhaltlichen Fragen mit Prof. Dr. Arndt Büssing (Tel.: 02330-623246; arndt.buessing@uni-wh.de in Verbindung.
P. Thomas Dienberg
Leidenschaft für das Leben
IUNCTUS-Direktor Prof. P. Thomas Dienberg im Interview

Mit Gerd Felder vom Konradsblatt spricht der Kapuzinerpater über die Gemeinsamkeiten von Franz von Assisi und Papst Franziskus.

Das komplette Interview steht für Sie zum download (433 kB) bereit.






Dr. Annette Winkler
"Wirtschaft wird von Menschen für Menschen gemacht"

Dr. Annette Winkler (Daimler) hält mitreißenden Vortrag in der Klosterkirche

"Wirtschaft wird von Menschen für Menschen gemacht" - Zu ihrem persönlichen Führungscredo hielt die Vizepräsidentin von Daimler und Head of smart Frau Dr. Annette Winkler am 03.03.17 in der Klosterkirche des Kapuzinerklosters Münster einen mitreißenen Vortrag zu der Bedeutung von Werten in der Personal- und Unternehmensführung. Dabei stellte Sie die persönliche Wertschätzung gegenüber allen Mitarbeitern heraus: "es ist wichtig, dass Mitarbeiter mit Namen angesprochen werden und es ist ebenso wichtig, dass Führungskräfte ihren Mitarbeitern zuhören und nicht in ihrem Smartphone versunken sind, stellte Frau Dr. Winkler eine Grundhaltung in der Qualität von Beziehungen in Unternehmen heraus. In meinem Team trägt derjenige vor, der die Idee erarbeitet hat, unterstrich sie weiter die Förderung junger Menschen und die Grundhaltung einer Führungskraft sich nicht immer in den Vordergrund zu drängen. Der einstündige Vortrag fand im Rahmen der Buchveröffentlichung "Um des Menschen Willen. Wirtschaften geht auch anders" von IUNCTUS-Direktor Pater Thomas Dienberg statt. Denn der Vortrag von Frau Dr. Winkler und das Buch von Pater Thomas eine gemeinsame Basis: Der Einzelne mit seiner Persönlichkeit und seinen Fähigkeiten ist elementar für einen nachhaltigen und guten Erfolg der gesamten Organisation.
Am 04.05.2017 von 09.00 – 17.00 Uhr veranstaltet IUNCTUS einen Workshop im Klostersaal des Kapuzinerklosters Münster zum Thema "SPIRITUALITÄT UND MANAGEMENT - Verbinden was zusammen gehört."

Prof. Pater Dr. Thomas Dienberg OFMCap ist Professor für Theologie der Spiritualität und besitzt einen Master in „Organizational Management“. Er ist Experte für (Franziskanische) Spiritualität und Management / Leitung, Theologie und Gebet, Spiritualität und Kunst / Literatur sowie Franziskanische Spiritualität in der Auseinandersetzung mit der Moderne.

Zur näheren Informationen können Sie hier den Flyer herunterladen (1.2 MB) . Sichern Sie sich Ihre Teilnahme und senden Sie das ausgefüllte Anmeldeformular (281 kB) an uns zurück.

Für weitere Fragen und Anregungen steht Ihnen Herr Markus Warode via Mail oder unter 0251 / 982 949 13 gerne zur Verfügung.
Sich selbst führen - Auf den Spuren von Franz v. Assisi
Führungskräftetage in Assisi

Reflexion über das persönliche Führungsverhalten und auch persönliche Lebensziele im Ursprungsland der franziskanischen Bewegung. In der Zeit vom 30.08.-04.09.2017 bietet IUNCTUS ein viertägiges Führungskonzept in Assisi an.
Erfahren Sie mehr im Informationsflyer Assisi Reise (1 MB) .
Abendvortrag

Dr. Annette Winkler (Vice-President Daimler, Head of smart) hält einen Abendvortrag zum Thema "Wirtschaft wird von Menschen für Menschen gemacht.“

Der Flyer dient als herzliche Einladung am Freitag, 3. März 2017 um 18.00 Uhr in die Kirche des Kapuzinerklosters Münster zu kommen.
Flyer_Abendvortrag (27 kB)

IUNCTUS stellt sich vor!
Christliche Identität mit praktischem Handeln verbunden.

Was zeichnet IUNCTUS aus? Was bietet IUNCTUS an? Welche Personen geben IUNCTUS ein Gesicht? Erfahren Sie mehr über das neue Institut der PTH Münster.

Die aktuelle Broschüre zum IUNCTUS - Kompetenzzentrum für Christliche Spiritualität können Sie hier downloaden.

Informationsbroschüre IUNCTUS (3 MB)
Workshopangebot mit Pater Harald Weber

Was können Führungskräfte von Franziskus lernen?

"Auf die Haltung kommt es an!"

Am 29.03.2017 von 09.00 – 17.00 Uhr veranstaltet IUNCTUS einen Workshop im Klostersaal des Kapuzinerklosters Münster. Pater Harald Weber bringt die franziskanische Tradition mit den Anforderungen an die heutige Personalführung in einen Dialog. „Wie führe ich mich selbst?“ und „Wie kann ich mein Führungsverhalten weiterentwickeln?“ sind die zentralen Fragen des Workshops.

Für weitere Informationen können Sie hier denFlyer Franziskanische Führung (1.9 MB) downloaden.
Zur Anmeldung nutzen Sie bitte das Anmeldeformular (127 kB) .

Für weitere Fragen und Anregungen steht Ihnen Herr Markus Warode via Mail oder 0251 / 982 949 13 gerne zur Verfügung.
Workshopangebot mit Professor Pater Thomas Dienberg

"Um des Menschen Willen"
Spiritualität in Führung und Management


Am 01.12.2016 von 09.00 – 17.00 Uhr veranstaltet IUNCTUS einen Workshop im Klostersaal des Kapuzinerklosters Münster. Prof. Pater Dr. Thomas Dienberg OFMCap ist Professorfür Theologie der Spiritualität und besitzt einen Master in „Organizational Management“. Er ist Experte für(Franziskanische) Spiritualität und Management / Leitung,Theologie und Gebet, Spiritualität und Kunst / Literatur sowie Franziskanische Spiritualität in der Auseinandersetzung mit der Moderne.

Für weitere Informationen können Sie hier den Flyer herunterladen (363 kB) .

Für weitere Fragen und Anregungen steht Ihnen Herr Markus Warode via Mail oder 0251 / 982 949 13 gerne zur Verfügung.

Workshop: Spiritualität und Internationales Management
IUNCTUS kooperiert mit der HS Bochum

Der Fachbereich „Business & Leadership“ hat für den Masterkurs „Internationales Management“ der Fachhochschule Bochum einen Workshop zum Thema „Spiritualität und Management" durchgeführt. IUNCTUS-Direktor Pater Thomas Dienberg begrüßte die 20 Studierenden und die Studiendekanin des Fachbereichs Wirtschaft der HS Bochum Frau Prof. Martina Meyer-Schwickerath“ im Klostersaal des Kapuzinerklosters Münster. Was ist Spiritualität und bin ich selbst spirituell, war die Grundlage mit der Pater Thomas den Studierenden Führung und Management aus einer für Wirtschaftsstudenten eher ungewohnten Perspektive vorstellte. Neben Input und Reflexion zur christlichen Spiritualität wurde die Franziskanische Spiritualität als ein praktisches Beispiel gelebter Spiritualität angeboten. Pater Thomas stellte dabei die Haltung des Franziskus in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. „Es ist schon beeindruckend, dass eine Person über ihr Charisma den Grundstein für einen Weltorden legte, der bis heute existiert“, stellte Pater Thomas den Zusammenhang zwischen guter Führung und Erfolg dar. Wir hoffen, dass dieser Workshop ein Start für eine langfristige Kooperation zwischen der FH Bochum und IUNCTUS gewesen ist, stellten abschließend alle Beteiligten heraus.
Das Foto zeigt v.l.: Dr. Matthias Heider MdB (stellv. MIT-Landesvorsitzender), Markus Warode (IUNCTUS), Marie-Luise Dött MdB (MIT-Bundesvorstandsmitglied) und Br. Harald Weber OFMCap (IUNCTUS) bei der MIT Funktionsträgerkonferenz.

Franziskanische Impulse für verantwortetes Handeln in Politik und Unternehmen

IUNCTUS richtet Landeskonferenz der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) NRW aus

„Welche Impulse liefert die Franziskanische Ordenstradition für verantwortetes Handeln in Politik und Unternehmen?“ Zu diesem Thema hat IUNCTUS, das Kompetenzzentrum für christliche Spiritualität der PTH Münster die Landeskonferenz der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU in Nordrhein-Westfalen ausgerichtet. Nachdem Rektor Ludger Schulte die ca. 30 Teilnehmer begrüßte und die PTH Münster vorstellte, referierte Pater Harald Weber zu den Potenzialen des Franziskanischen Lebensentwurfs für heutige Politiker, Unternehmer und Führungskräfte. Pater Harald fokussierte auf die Haltung des Heiligen Franziskus, die den ganzen Menschen in den Blick nimmt: „Was kann ich für mich aus dem radikalen Lebenswandel von Franz von Assisi lernen und wo finde ich Barmherzigkeit in meinem Handeln waren Beispiele, die den Teilnehmern präsentiert wurden. Als besonderes Element des Vortrags bekamen die Teilnehmer Zeit sowohl für sich als auch im Gruppenaustausch über die Impulse aus der Franziskanischen Tradition zu reflektieren. „Die Möglichkeit zur gemeinsamen Reflexion über das Gehörte und für praktische Fragen an einen Ordensmann, haben die Teilnehmer sehr positiv wahrgenommen, resümierte der Fachbereichsleiter für Business & Leadership Markus Warode, einer der Initiatoren der Veranstaltung, zufrieden. Nach dem inhaltlichen Vortrag nahm eine große Zahl von Teilnehmern an der Vesper im Kloster teil. Danach nutzte die MIT den Klostersaal für eine steuerrechtliche Weiterbildung ihrer Funktionsträger und hielt abschließend ihre Landesvorstandssitzung ab.

Spiritualität - Ökologie - Wirtschaft / IUNCTUS nimmt an SPES-Jahreskonferenz in Bodø teil

Das neu gegründete Kompetenzzentrum für christliche Spiritualität IUNCTUS hat an der Jahreskonferenz des internationalen wissenschaftlichen Forums SPES (Spirituality in Economics and Society) teilgenommen. Die Veranstaltung fand Ende Mai an der Business School in Bodø (Norwegen), statt. Integral Ecology, Earth Spirituality and Economics” war der diesjährige thematische Schwerpunkt. Diese Konferenz war eine sehr gute Gelegenheit, den verbindenden Schwerpunkt von IUNCTUS einzubringen, fokussierte IUNCTUS-Direktor Pater Thomas Dienberg auf den eigenen Beitrag „Ecology and Franciscan Spirituality – Insights – Vision - Practise. Neben Pater Thomas waren Bruder Bernd Beermann (Spiritualität und Ökologie) und Markus Warode (Business & Leadership) Gast der Konferenz. Im Fokus des Beitrags stand des Projekts „Klostergarten“ im Kapuzinerkloster Münster. Dieses Projekt vereint die Grundlage franziskanischer Spiritualität mit heutigem Handeln in Gesellschaft und Wirtschaft, wobei der Umgang mit der Natur, der Schöpfung einen besonderen Schwerpunkt erfährt. Mit diesem Konzept ist es möglich verantwortliche Personen in Unternehmen für einen verantworteten Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren, stellte das Forschungsteam die besondere Relevanz des Projektes für die Zukunft heraus.

IUNCTUS – Kompetenzzentrum für Christliche Spiritualität in Münster gegründet

Die PTH Philosophisch-Theologische Hochschule Münster hat zum 1. April 2016 ein neues Forschungs- und Weiterbildungszentrum eröffnet. IUNCTUS – Kompetenzzentrum für Christliche Spiritualität ist direkt neben dem Kapuzinerkloster Münster in den Räumen der ehemaligen Missionsprokur angesiedelt. Mit der Neugründung möchte der Kapuzinerorden den Schwerpunkt der Hochschule, der in der „Theologie der Spiritualität“ liegt, stärken. IUNCTUS wird neue Impulse in Forschung, Lehre und Weiterbildung für Orden, Kirche und Gesellschaft setzen. Leitungsverantwortliche in der Kirche und Privatwirtschaft, Ordensleute, Priester und in der Pastoral Tätige finden ein Rüstzeug für ihr tägliches Handeln.
Professor Pater Thomas Dienberg OFMCap, Direktor des Kompetenzzentrums, erklärt: „In interdisziplinärer Forschung, Lehre und Praxis setzt sich IUNCTUS mit Fragen der Spiritualität auseinander und führt christliche Spiritualität mit Soziologie, Psychologie, Management und weiteren Wissenschaften zusammen.“
Die Forschungsfragen sollen lebensnah und praxisorientiert von der Gegenwart ausgehen und klären, welche Rolle die christliche Spiritualität in Kirche, Orden und Gesellschaft spielt. Darüber hinaus sollen die Forschungs- und Schulungsbeiträge die Bedeutung der christlichen Spiritualität für die Lebensführung und Handlungsfähigkeit einzelner Menschen heben und stärken.
IUNCTUS bündelt die Kompetenzen des Institut für Spiritualität und des Instituts für Kirche, Management und Spiritualität (IKMS) und entwickelt die Schwerpunkte der einst getrennten Einrichtungen, angereichert mit weitern wissenschaftlichen Disziplinen, weiter.

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