Publikationen

Eckart Wolz-Gottwald

Meister Eckhart. Wegweisungen zur Gottesgeburt im Menschen

Crotona Verlag, Amerang 2018 (7. überarbeitete und ergänzte Auflage)

Eckard Wolz-Gottwald hat sein vor über 30 Jahren im jugendlichen Alter geschriebenes Buch über Meister Eckhart als Meister der Praxis grundlegend überarbeitet und die neueren Forschungsergebnisse integrierend weiter geführt. Eckharts faszinierende Wegweisungen zur Gottesgeburt im Menschen können jetzt in erneuter Weise der spirituellen Praxis der Gegenwart den Weg in die Tiefe aufzeigen.

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Thomas Dienberg / Thomas Eggensperger / Ulrich Engel

Zeit ohne Ewigkeit

Matthias Grünewald Verlag 2018

Zeit-Management, Work Life-Balance und Freizeit sind brandaktuelle Themen, die gegen Stress, Burnout und digitale Omnipräsenz angeführt werden. Personalchefs, Gewerkschafter, aber auch Kirchenvertreter müssen allgemeine Erfordernisse und individuelle Bedürfnisse befriedigen: Nur zufriedene Mitarbeiter erbringen die erhoffte Leistung, nur überzeugte Arbeitgeber sind offen für alternative Beschäftigungsmodelle, die Work Life-Balance, Familienauszeiten und Sabbaticals zulassen. Für die Kirchen und die Gesellschaft wird dies existenziell: Sie leben davon, dass Gläubige Zeit und Muße finden, sich sozial und kirchlich zu engagieren. Hier setzt das Buch an: In Theologie und Spiritualität gibt es eine lange Tradition der Auseinandersetzung mit Freizeit und Muße. Das Buch der drei an der PTH Münster tätigen Professoren hebt diese Schätze und macht sie für das Leben heutiger Menschen fruchtbar.

Prof. Dr. Thomas Dienberg OFMCap (IUNCTUS Münster / PTH Münster: Theologie der Spiritualität) beleuchtet den „Umgang mit der Zeit“ auf der Basis einer Theologie der Spiritualität. Zeit-Erleben heute ist sowohl digitalisiert und entgrenzt als auch be- und entschleunigt, wobei gerade Letzteres oftmals nur ein noch zu erreichendes Desiderat darstellt. Das Zeit-Erleben steht unter den Konditionen der Geschichte, denn der Mensch lebt mit der gottgeprägten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dies gilt es nicht nur zu reflektieren, sondern auch zu konkretisieren.

Das Spannungsfeld „Arbeit, Muße, Langeweile“ – ein scheinbar unwirkliches Wechselverhältnis – wird seitens Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / PTH Münster: Sozialethik) sozialethisch debattiert. In der Sozialgeschichte hat sich die Einstellung zu Muße, Langeweile oder acedia verändert: Die anfänglichen Reserven gegenüber diesen menschlichen Grundeinstellungen, theologisch zeitweise als Todsünde betrachtet, lösen sich zunehmend auf in eine positiv gerichtete Gestaltung von freier Zeit, die nicht totgeschlagen, sondern im Sinne einer Zeitsouveränität gestaltet wird. Arbeit und Freizeit sind heutzutage weniger Antipoden als vielmehr Partner.

In systematisch-theologischer Hinsicht untersucht Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / PTH Münster: Philosophisch-theologische Grenzfragen) Dauer und Ende der Zeit. Seine Tiefenbohrungen im Anschluss an die Philosophen Walter Benjamin und Giorgio Agamben wollen der begrenzten (Lebens-)Zeit Positives abzugewinnen. Nur wo die Zeit theologisch als endlich gedacht und in diesem Sinne gelebt wird, gewinnt menschliches Leben Tiefe. Benjamin argumentiert mit der (säkularisierten) Figur des Messias. Agamben erkennt in den Texten des hl. Paulus einen qualitativ neuen Zeitbegriff, der die „Jetztzeit“ vom „Ende der Zeiten“ her zu deuten versucht.

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Mohamed Aziz Lahbabi

Freiheit oder Befreiung?
Ein kritischer Versuch über die Freiheit bei Henri Bergson. Übersetzt, ergänzt und kommentiert von Markus Kneer

Klaus Schwarz Verlag, Berlin 2018

Im Jahr 1956, zeit­g­leich mit der Unab­hän­gig­keit Marokkos, erscheint das Buch »Liberté ou libé­ra­tion? – Frei­heit oder Befreiung?« des jungen Philo­so­phen Mohamed Aziz Lahbabi (1923–1993), der als erster Marok­kaner den Doctorat ès-Lettres der Sorbonne erlangt. Der Schwer­punkt der Schrift liegt, anders als es der dama­lige Zeit­geist vermuten lassen könnte, nicht auf der Befreiung der Nation, sondern auf der Befreiung der mensch­li­chen Person – zugleich vom poli­tisch-kultu­rellen Kolo­nia­lismus Europas wie vom tradi­tio­nellen Patri­ar­cha­lismus der marok­ka­ni­schen Gesell­schaft. In Ausein­an­der­set­zung mit der fran­zö­si­schen Philo­so­phie der Mitte des 20. Jahr­hun­derts entwi­ckelt Lahbabi eine Philo­so­phie der Frei­heit, die den bisher in auto­k­ra­ti­schen Struk­turen lebenden Menschen einen Weg in ein selbst­be­stimmtes Leben zeigen will. Zugleich kriti­siert er einen in Abso­lut­heit gesetzten west­li­chen Frei­heits­be­griff, der den sozialen, poli­ti­schen und kultu­rellen Lebens­kon­text außer Acht lasse.

Mohamed Aziz Lahbabi bekleidet seit 1959 als erster marok­ka­ni­scher Univer­si­tät­s­pro­fessor den Lehr­stuhl für Philo­so­phie an der neu gegrün­deten Univer­sität Mohammed V in Rabat. Ende der 1980er Jahre wird er für den Lite­ra­turno­bel­preis vorge­schlagen. Dieses Buch gehört zu den Grün­dungs­texten der modernen marok­ka­ni­schen Philo­so­phie und hat in seiner Frage­stel­lung bis heute rich­tungs­wei­senden Charakter.


Thomas Möllenbeck / Ludger Schulte (Hrsg.)

Zeugnis
Zum spirituellen Ursprung und zur Präsenz des Christlichen

Aschendorff-Verlag, Münster 2018

Was und woraufhin glauben wir? Gott erscheint mir zuerst als ein Wesen, an das andere Menschen mehr oder weniger glauben. Gott ist gegeben im Zeugnis der anderen, gewissermaßen innerhalb der Anführungszeichen ihrer Rede von Gott und ihres Verhaltens zu Gott. Die Gestalt ihres Glaubens ist mitentscheidend dafür, wie mir „Gott“ begegnet. Fällt das Zeugnis gänzlich aus, wird es schwierig. „Zeugen“ können mir Gott aber auch verstellen. Das Zeugnis bedarf der Deutung und des klärenden Begriffs, auch des Glaubwürdigkeitsnachweises, sonst verliert es sich in Beliebigkeit, Fanatismus oder Tyrannei. Wie weit muss, wie weit kann die (theologische) „Aufklärung“ des Zeugnisses und der Verkündigung gehen? Wo muss das verkündete Zeugnis stören und verstören in den Geläufigkeiten des Denkens? Wann ist es nicht nur Gegenstand, sondern Widerstand, der zu einem neuen Denken anregt? Wie heute Gott und den Glauben an das Evangelium glaubwürdig bezeugen? Noch weitgehender gefragt: Wie bezeugt sich der Herr „Heute“ selbst? Ist seine Gegenwart spiritueller Ursprung des Christlichen?


Katharina Karl / Christian Uhrig (Hrsg.)

Zeit und Geist
Spirituelle und theologische Impulse zum Umgang mit der Zeit

Aschendorff-Verlag, Münster 2017

Über Zeit, von der es heute nie genug gibt, wird viel geredet. Zeit ist kostbar, auch und gerade im Bereich der Pastoral. Anforderungen durch die Umgestaltung pastoraler und schulischer Räume und Ausdifferenzierung des Arbeitens erfordern eine Anpassung des Zeitmanagements. Oft stellt sich die Frage: Manage ich meine Zeit oder managt die Zeit mich? Was haben Schnelllebigkeit, wandelndes Zeitempfinden, Gegenwartsschrumpfung, Zeitdruck und gleichzeitig steigende Wertschätzung für Freizeit für eine spirituelle Lebensgestaltung zu sagen? Spiritualität wird als Ressource (wieder) entdeckt und mehr und mehr zum Bedürfnis vieler Zeitgenossen. Vier thematische Säulen: Spiritualität christlicher Existenz, franziskanische Spiritualität, Heil & Spiritualität und Dialog der Religionen & Spiritualität kommen dabei zum Tragen. Theologisch fundiert werden im vorliegenden Band Zugänge zum Umgang mit der Zeit in Alltag und Beruf und zur Gestaltung von Spiritualität vor dem Zeithintergrund der Gegenwart eröffnet.


Ulrich Engel

Politische Theologie „nach“ der Postmoderne
Geistergespräche mit Derrida & Co.

Gründewald-Verlag, Ostfildern 1. Auflage 2016, 3. Auflage 2017

Die von Johann B. Metz konstatierte »Gotteskrise« betrifft nicht nur die Theologie, sie stellt radikal die universalen Grundlagen unseres Zusammenlebens in Frage: die Verantwortung dem bzw. den anderen und Fremden gegenüber. Wo der überlieferte starke Grund nicht länger trägt und Krisenerfahrungen das menschliche Handeln bestimmen, ist nach neuen Begründungen unserer Hoffnung zu fragen.
Ulrich Engel macht deshalb die philosophische Dekonstruktion der Postmoderne für den politisch-theologischen Diskurs fruchtbar. Seine Reflexionen setzen an bei den Erfahrungen des Nichtidentischen, des Bruchs, der Leerstelle. Im Gespräch mit Denkern wie G. Agamben, M. de Certeau, J. Derrida oder J.-L. Nancy erprobt er ein anderes, theologisch-schwaches Denken des Politischen.


Thomas Dienberg / Bernd Beermann / Markus Warode

Integral Ecology from a Franciscan Perspective

emerald Publishing
ISBN 978-1-78714-464-4
€ [D] 99,99 EUR

In: Jacobsen, O., Zsolnai, L. (Eds.), Integral Ecology and Sustainable Business. Contributions to Conflict Management, Peace Economics and Development, Vol. 26, 89 – 100.


Thomas Möllenbeck / Ludger Schulte (Hg.)

Spiritualität.
Auf der Suche nach ihrem Ort in der Theologie

Ein Zauberwort besonderer Art ist das Wort „Spiritualität“. Damit ist mehr als nur ein Randphänomen berührt. Das Heute könnte möglicherweise als „spirituelles Zeitalter“ in die Geschichte eingehen. Ende der 1970er Jahre noch ein avantgardistischer Szenebegriff alternativer Kreise, ist „Spiritualität“ heute ein soziokultureller Leitbegriff. In ihm bündeln sich Prozesse des gesellschaftlichen Wandels in Bezug auf das Verständnis von Sinn, Werten und Religion. Traditionsgebundene Gotteserfahrungen können mit diesem Wort benannt werden und weniger traditionelle Erfahrungsweisen Gottes bis zu rein säkularen Praxisformen im Raum zeitgenössischer Experimentier- und Suchbewegungen, die „Sinn“ authentisch erfahrbar machen wollen. Spirituelle Sehnsucht kann, muss heute aber nicht heißen: religiöse Sehnsucht. Bei aller Ambivalenz der Phänomene: „Spiritualität“ ist eine Schlüsselkategorie für die Bedeutung von Religion und Sinn in der Spätmoderne.
In diesem Zusammenhang tauchen häufig andere Signalwörter auf: „Glück“, „Weisheit“, „authentisches Leben“ und „Ganzheitlichkeit“. Menschen sind auf der „Reise nach sich selbst“, suchen in einer mobilen, flexiblen, auf Effizienz getrimmten Gesellschaft nach „Verzauberung“ in Abenteuer und Erlebnis, sie verlangen nach „Heilung“, „Festigkeit“ und „Orientierungswissen“, nach „wirklicher Gemeinschaft“ und „Verbundenheit“. Ist das als „esoterisch“ zu belächeln? Ist es nur religionssoziologisch zu vermessen, zu analysieren und zu etikettieren? Verweigert die Theologie den substantiellen Dialog? Kennt sie den Reichtum der christlichen spirituellen Tradition, um ihn ins Spiel zu bringen? Hilft sie unterscheiden und stärken? Ist sie von ihrem ganzen Denkgestus noch genügend „spiritualitätssensibel“ bei ihrer Sache? Ein nicht geringer Grund für den oft beklagten Relevanzverlust der Theo-logie liegt hier.
Die PTH Münster in Trägerschaft der Deutschen Kapuzinerprovinz hat die „Theologie der Spiritualität“ zum theologischen Arbeitsschwerpunkt gemacht. Das ist nicht nur eine Fachbereichsbezeichnung, sondern die Herausforderung an alle Dozierenden, sich aus der Perspektive ihrer Disziplin dem Thema „Spiritualität“ zu stellen und grundsätzlich nach ihrem Ort in der Theologie zu suchen.
Das Ergebnis liegt nun in Buchform vor, bereichert durch Beiträge, mit denen inspirierende Gäste beim Dies academicus der PTH am 8. Dezember 2015 die theologische Auseinandersetzung mit Spiritualität beflügelt haben.


Thomas Dienberg

Unerschrocken: Mit dem Glauben durch angstvolle Zeiten

Camino
ISBN 978-3-96157-003-4
€ [D] 16,95 EUR

Im vergangenen Jahr ist der Angst-Index der Deutschen rasant angestiegen. Hauptgründe dafür sind die Bedrohung durch Terror, Extremismus und der Vertrauensverlust in die Politik. Mit Beispielen aus der christlichen Spiritualität setzt sich Thomas Dienberg mit den Ängsten auseinander und zeigt, wie wir Wege finden können, die uns durch unsere Angst tragen. Dabei dürfen sich auch große Vorbilder wie Oscar A. Romero, Martin Luther King und Edith Stein zu Wort melden, die uns Mut zusprechen, sodass wir unerschrocken in die Zukunft blicken können.

Unerschrocken ist das religiöse Buch des Monats November 2017. Als „Religiöses Buch des Monats“ benennen der Borromäusverein, Bonn, und der Sankt Michaelsbund, München, monatlich eine religiöse Literaturempfehlung, die inhaltlich-literarisch orientiert ist und auf den wachsenden Sinnhunger unserer Zeit antwortet.

 


 

Thomas Dienberg/ Thomas Eggensperger/ Ulrich Engel/ Bernhard Kohl (Hg.)

… am Ende ganz allein? … eventually all alone? Gemeinschaftsbildung in post-traditionalen Zeiten

Aschendorff-Verlag
ISBN 978-3-402-13261-6
€ [D] 24,80 EUR

Welche Kohäsionskräfte sind zu Beginn des 21. Jahrhunderts stark genug, um Gesellschaften – und in ihnen auch kirchliche Gemeinschaften – zusammenzuhalten? Angesichts der post/modernen Pluralisierungsphänomene können wir diese Frage heute nicht normativ beantworten. Es braucht innovative Interpretationsansätze. Ein internationales Forschungsprojekt der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster und des Institut M.-Dominique Chenu Berlin suchte nach neuen Formen der Gemeinschaftsbildung. Das zweisprachige Buch dokumentiert wichtige Ergebnisse.
At the beginning of the 21st century, which powers of cohesion are strong enough to keep societies – ecclesiastical communities included – together? At present time, given the post/modern phenomena of pluralization, we find ourselves unable to answer this question in a normative way. There is the need for innovative interpretative approaches. An international research project of the College of Philosophy and Theology in Muenster and the M.-Dominique Chenu Institute in Berlin looked into new forms of community building. This bilingual book documents important results.

 


 

Jacques Dalarun (ed.)

Das neuentdeckte Franziskusleben des Thomas von Celano

 

EOS Verlag 2016
ISBN 978–3–8306–7820–5
€ [D] 19,95 EUR

Was hat Franziskus im 13. Jahrhundert gewollt und wirklich umgesetzt? Das beschäftigt die Forschung bis heute. Im Jahr 2015 wurde eine bisher unbekannte Lebensbeschreibung aus den Jahren kurz nach seinem Tod entdeckt, die der Franziskusforschung neue Einsichten vermittelt. Die vorliegende Textausgabe bringt erstmals eine deutsche Fassung der „Vita brevior“ des Thomas von Celano.

Übersetzt und herausgegeben von Leonhard Lehmann und Johannes Schneider

 


 

Thomas Dienberg

Um des Menschen willen. Wirtschaften geht auch anders

Camino 2016
13 x 20 cm, 176 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-460-50038-9
€ [D] 16,95

In einer prägnanten Analyse von Tradition und Gegenwart stellt Thomas Dienberg die Spiritualität als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Ethik vor.»The Business of Business is Business!« Stimmt dieser Ausspruch des Chicagoer Ökonoms Milton Friedman? Sicherlich, und doch: Business ist mehr als Business und hat auch eine ethische Dimension. Ist Ethik aber nur ein weiteres Instrument in der Welt der Wirtschaft, das zur Imagepflege genutzt wird, aber eigentlich keinen Raum und Widerhall findet? Der Autor erweitert die Dimension der Ethik um das tragende Fundament der Spiritualität und macht deutlich, dass eine Rückbesinnung auf Spiritualität und spirituelle Traditionen auch das Business zu einem verantworteten und ethisch fundierten Wirtschaften verwandeln kann.Ein neuer und innovativer Ansatz zur Spiritualität in der Wirtschaft von Prof. Dr. Pater Thomas Dienberg. Der Kapuzinerpater ist u.a. Vorstandsvorsitzender des Instituts für Kirche, Management und Spiritualität. Ein Camino-Buch für alle, die sich mit Fragen zu Gerechtigkeit und Ethik auseinandersetzen.

»Ethik und Spiritualität zusammen (…) zeigen einen Weg, wie Wirtschaft und Erwirtschaftung anders gedacht, sozial verantwortet und um des Menschen willen geschehen können. Vielerorts erscheint das als Utopie, doch gerade Utopien können Kraft und Inspiration geben. Inspiration wiederum ist ein Kern-Wort gelebter Spiritualität.«
Thomas Dienberg

 


 

Thomas Dienberg

Leiten – Von der Kunst des Dienens

echter
88 Seiten,
12 × 20 cm, gebunden
€ 8,90 (D) / € 9,20 (A)
ISBN 978-3-429-03935-6

Menschen leiten – wie geht das? Die Zahl der dazu erschienenen Bücher ist groß. Was ihnen aber zumeist fehlt, ist die Klärung der geistig-geistlichen Basis des Leitungsverhaltens.

Dazu kann der franziskanische Ansatz besondere Varianten beitragen: Schon Franziskus und Klara verstanden und praktizierten Leitung vor allem als ein dynamisches Beziehungs-Geschehen unter gleichwertigen Partnerinnen und Partnern. Eigenverantwortung freisetzen, neue Möglichkeiten spielerisch ausprobieren, das Risiko wagen, Kritik und Korrektur annehmen, Versöhnung leben, gut informieren und vor allem miteinander auf Augenhöhe kommunizieren; mit einem Wort: ein Liebhaber des Lebens, der Welt und der Menschen sein – darum geht hier.

In diesem Sinn bietet das Buch neue Ansätze und konkrete Impulse für ein spirituell verstandenes Leitungsverhalten.

 


 

Michael Plattig / Ulrike Wick-Alda (Hrsg.)

Teresa von Avila und Philipp Neri. Festschrift zum 500. Geburtstag

St. Ottilien 2015 EOS
(Theologie der Spiritualität. Quellen und Studien 7)
ISBN 978-3-8306-7712-3

Im Jahr 1515 sind zwei der größten Heiligen der Kirche in der Neuzeit geboren: Teresa von Jesus und Filippo Neri. Ihre Biographien sind für den Gläubigen unserer Zeit voller Farbigkeit, Inspiration und Provokation. Die hier zusammengefassten Beiträge und Bildzeugnisse möchten ihre Berufung und ihre Botschaft für das geistliche Leben in ihrer und in unserer Zeit genauer ergründen.

 


 

Aus der Reihe: Spiritualität – Management – Forschung

Veränderung als Chance begreifen: Fusionsprozesse in Orden, Kirche und Gesellschaft.

          

  • Band 1: Theologische und spirituelle Aspekte, BoD 2012.
  • Band 2: Erfahrungsberichte aus Orden und Kirche, BoD 2013.

Die Veränderungen in den Ordensgemeinschaften haben in den letzten Jahren eine ungeahnte Dynamik aufgenommen. Organisatorische Veränderungen wie Fusionen werden für viele Orden und Kongregationen aufgrund des demographischen Wandels und finanziellen Drucks zu einer konkreten Handlungsoption.
Das Institut für Kirche, Management und Spiritualität (IKMS) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTH) Münster und die Fachstelle Franziskanische Forschung (FFF) haben sich mit dem im Oktober 2010 veranstalteten Symposium
„Veränderung als Chance begreifen – Fusionsprozesse in Orden“ in einem ersten Schritt aus wissenschaftlicher Perspektive mit den strukturellen und personellen Entwicklungen der Orden auseinandergesetzt.
Die Schriftenreihe mit dem Titel „Spiritualität–Management–Forschung“ bietet eine Plattform für aktuelle Beiträge zur Gestaltung von Veränderungen aus theologischer, soziologischer, psychologischer, finanzwirtschaftlicher, arbeitswissenschaftlicher und praktischer Perspektive. So werden durch die Kombination von theoretischreflektierten und praktischen Beiträgen, Chancen und Potenziale für die Orden und die in ihnen wirkenden Menschen erforscht.
Zudem setzt sich die Reihe zum Ziel, die vorhandenen Möglichkeiten und Erfahrungen der Orden für öffentliche, soziale und auch wirtschaftliche Organisationen transparent zu machen.

 


 

Arndt Büssing / Markus Warode / Mareike Gerundt / Thomas Dienberg

Validation of a Novel Instrument to Measure Elements of Franciscan-Inspired Spirituality in a General Population and in Religious Persons

IUNCTUS veröffentlicht in Religions ersten Artikel zur Validierung und Datenauswertung franziskanisch geprägter Spiritualität mit dem Titel „Validation of a Novel Instrument to Measure Elements of Franciscan-Inspired Spirituality in a General Population and in Religious Persons.”

Der vollständige Artikel steht zum Download für Sie zur Verfügung.